• Die kleine Hexe

    Oper von Franz Wittenbrink NEST - Wien
    KARLSPLATZ 5
    1010 Wien
     

    Die kleine Hexe NEST - Wien Sa 10.Apr 2027 15:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien So 11.Apr 2027 11:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien Sa 17.Apr 2027 11:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien So 18.Apr 2027 15:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien Sa 01.Mai 2027 11:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien So 02.Mai 2027 11:00
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    Die kleine Hexe NEST - Wien Do 06.Mai 2027 11:00
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    Kinderoper nach Otfried Preußler

    Kinderoper ab 6 Jahren

    Hin­weis: In die­ser Pro­duk­ti­on wer­den The­men wie Streit, Un­ge­rech­tig­keit, Aus­gren­zung und Be­stra­fung dar­ge­stellt.

    Die klei­ne He­xe ist erst 127 Jah­re alt – und darf des­halb nicht zur Wal­pur­gis­nacht! 

    Kur­zer­hand schwingt sie sich mit ih­rem spre­chen­den Ra­ben Abraxas auf den Be­sen und mischt sich heim­lich un­ter die gro­ßen He­xen. Doch sie wird ent­deckt und muss be­wei­sen, dass sie ei­ne »gu­te« He­xe ist. Auf ih­rer Rei­se er­lebt sie tur­bu­len­te Aben­teu­er, hilft Men­schen und Tie­ren – und stellt schließ­lich die al­les ent­schei­den­de Fra­ge: Was be­deu­tet es ei­gent­lich, gut zu sein?

    Christiane Lutz er­zählt die Ge­schich­te der klei­nen He­xe als fan­ta­sie­vol­les Aben­teu­er zwi­schen Auf­be­geh­ren und Selbst­fin­dung. Im Zen­trum steht ei­ne jun­ge Hel­din, die sich nicht da­mit ab­fin­den will, dass an­de­re über sie be­stim­men – und die ih­ren ei­ge­nen mo­ra­li­schen Kom­pass ent­wi­ckelt.

    Die In­sze­nie­rung ent­fal­tet ei­ne bun­te Welt vol­ler über­ra­schen­der Be­geg­nun­gen: vom He­xen­tanz auf dem Blocks­berg bis zum Markt­trei­ben, vom win­ter­li­chen Schnee­mann bis zur gro­ßen He­xen­prü­fung. Da­bei ver­bin­det sie hu­mor­vol­le Sze­nen mit poe­ti­schen Mo­men­ten und schafft Räu­me, in de­nen sich Rea­li­tät und Zau­ber spie­le­risch durch­drin­gen.

    So ent­steht ein le­ben­di­ges Thea­ter­er­leb­nis, das die Per­spek­ti­ve der klei­nen He­xe ernst nimmt und zu­gleich die Fan­ta­sie des jun­gen Pu­bli­kums be­flü­gelt – mit star­ken Bil­dern, Tem­po und viel Herz.

    Franz Wittenbrinks Mu­sik ver­bin­det ein­gän­gi­ge Me­lo­di­en mit sti­lis­ti­scher Viel­falt und gro­ßer er­zäh­le­ri­scher Klar­heit. Songs, En­sem­bles und Chor­sze­nen grei­fen die un­ter­schied­li­chen Schau­plät­ze der Hand­lung auf und ver­lei­hen je­der Epi­so­de ih­ren ei­ge­nen Klang­raum – von schwung­vol­len Markt­sze­nen bis zur at­mo­sphä­risch dich­ten Wal­pur­gis­nacht.

    Zu­gleich zeich­net die Mu­sik prä­gnan­te Fi­gu­ren: die ei­gen­sin­ni­ge klei­ne He­xe, den klu­gen und manch­mal skep­ti­schen Abraxas oder die schril­len gro­ßen He­xen. Wie­der­keh­ren­de Mo­ti­ve und mu­si­ka­li­sche Kon­tras­te las­sen ih­re Ent­wick­lung hör­bar wer­den.

    Die Par­ti­tur rich­tet sich be­wusst auch an ein jun­ges Pu­bli­kum, oh­ne da­bei an mu­si­ka­li­scher Raf­fi­nes­se zu ver­lie­ren: Sie lädt zum Mit­ge­hen, Mit­füh­len und Wie­der­er­ken­nen ein – und öff­net spie­le­risch den Zu­gang zur Welt der Oper.

    Mit »Die klei­ne He­xe« schuf Otfried Preußler ei­nen der be­kann­tes­ten und be­lieb­tes­ten Klas­si­ker der deutsch­spra­chi­gen Kin­der­li­te­ra­tur. Seit sei­nem Er­schei­nen im Jahr 1957 be­geis­tert das Buch Ge­ne­ra­tio­nen mit sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren Ton, sei­nem Hu­mor und sei­ner stil­len Ernst­haf­tig­keit.

    Im Zen­trum steht ei­ne Fi­gur, die Re­geln hin­ter­fragt und ih­ren ei­ge­nen Be­griff von »gut« ent­wi­ckelt – ein The­ma, das bis heu­te ak­tu­ell ist. Die Ge­schich­te ver­bin­det mär­chen­haf­te Ele­men­te mit all­tags­na­hen Si­tua­tio­nen und er­zählt von Zi­vil­cou­ra­ge, Em­pa­thie und dem Mut, für das Rich­ti­ge ein­zu­ste­hen.

    Die Opern­fas­sung über­trägt die­se Qua­li­tä­ten auf die Büh­ne und macht sie für ein neu­es Pu­bli­kum er­fahr­bar. Sie zeigt: Gro­ße Fra­gen las­sen sich auch mit Leich­tig­keit, Witz und Fan­ta­sie ver­han­deln.

     
    (Quelle: nest.at)